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		<title>Totgesagte leben länger</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 11:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>w33kender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Boy will Rock´N´Roll sein. Das ist eine Tatsache, wissenschaftlich bewiesen und empirisch erprobt. Rock´N´Roll geht in Kurzform so: Künstler zerstört im Drogenrausch aus dem Affekt eine komplette Hoteletage und das Leben dreier Groupies, feiert sich danach selbst und bleibt die nächste Woche voll drauf. Kleinstadt-Rock´N´Roll ist die Version die uns in Hamburg geboten wird, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=210&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Boy will Rock´N´Roll sein. Das ist eine Tatsache, wissenschaftlich bewiesen und empirisch erprobt.<br />
Rock´N´Roll geht in Kurzform so:<br />
Künstler zerstört im Drogenrausch aus dem Affekt eine komplette Hoteletage und das Leben dreier Groupies, feiert sich danach selbst und bleibt die nächste Woche voll drauf.</p>
<p>Kleinstadt-Rock´N´Roll ist die Version die uns in Hamburg geboten wird, wenn wir die verwöhnten halbstarken Zöglinge von Big Daddy auf einen Abend in die angesagtesten, langweiligsten Clubs der Stadt begleiten: Die T-Shirts sind zum Zerreissen auf dem Podest präpariert, der Schampus wird mal nicht getrunken, oh Sünde!, sondern wild verspritzt und bei alten Rock´N´Roll-Klassikern, verpackt im schimmeligen End-90er-Detroit-House-Gewand, kann endlich die mitgebrachte Ray Ban ihren Dienst als Nasenfahrrad erledigen. Weil man mit Sonnenbrille so schlecht sieht, wenn es dunkel ist und ein dicker Chinese den Scheinwerfer verdeckt, werden locker flockig die Gläser herausgebrochen, machen doch in Berlin auch alle!<br />
Nachdem unser Gustav Gans vom ganzen Abrocken auf den Tischen und Podesten der heissesten Clubs Hamburgs müde geworden ist, es ihn leicht friert, nur mit T-Shirt Fetzen behängt und er vom ganzen Schampus pissen muss, wie eine mongolische Bergziege, verzieht er sich aufs stille Örtchen, fotografiert auf dem Weg dahin noch schnell seine Fresse zusammen mit dem &#8222;lustigen Neger, der die Gläser einsammelt&#8220;, damit er morgen früh was bei der Community seines Vertrauens vorzuweisen hat und begeht eine weitere Rock´N´Roll-Handlung. Die Krönung des Kleinstadt-Rock´N´Roll-Streifzuges besteht aus dem kollektiven danebenpissen, je weiter und höher die Wand hoch, desto besser!!!<br />
Irgendjemand wird es schon sauber machen, denkt er sich (nicht, denn nur ich tue es gerade), irgendwer, irge&#8230;.. ah, der &#8222;lustige Neger, der immer die Gläser einsammelt!&#8220; wirds schon richten, is ja schliesslich sein Job. Als Dank werden noch ein Paar Bilder von ihm geschossen und dann nach 3, 4 Tanzrunden verlässt die ganze Meute, wieder ohne Groupies die Glasglocke gen Alster.<br />
Ohne Groupies? Schon wieder? Ja, mag daran liegen, dass Rock´N´Roll ursprünglich etwas mit Musik zu tun hatte. Auch beim echten Rock´N´Roller gibt es leider eine arme Sau, die ihm den Dreck hinterherräumen muss, doch anders als das schlechte Duplikat aus Hamburgs achso feiner High Society kann er sich auf ein paar Kunstwerke, die Gustav Gans nie in der Lage sein würde zu erschaffen, berufen und hat somit zumindest eine kleine Sache für die Welt erschaffen.<br />
Gustav denkt aber über so etwas gar nicht erst nach. Vielleicht, weil er sonst an seinen Tränen ersticken würde. Es muss nämlich ganz schön bitter sein, wenn man täglich aufgezeigt bekommt, wie sinnlos die eigene Existenz ist und man sich nur durch komplette Verblendung gegen die Realität am Leben erhalten kann. Wie soll es bloß weitergehen?!?! Ach Wurscht</p>
<p>Ouw!</p>
<p>I love Rock&#8217;n'Roll<br />
&#8217;cause it suits my soul, yeah<br />
I love Rock&#8217;n'Roll, yeah</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadtfieber.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadtfieber.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadtfieber.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadtfieber.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadtfieber.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadtfieber.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadtfieber.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadtfieber.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadtfieber.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadtfieber.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadtfieber.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadtfieber.wordpress.com/210/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadtfieber.wordpress.com/210/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadtfieber.wordpress.com/210/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=210&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Gutwetterfrösche und andere Idioten</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 16:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>w33kender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[BMW]]></category>
		<category><![CDATA[Cabrio-Hosen]]></category>
		<category><![CDATA[Die ???]]></category>
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		<category><![CDATA[Morten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gutwetterfrosch ist eine seltsame Kreatur. Er ist anhand einiger Merkmale zu identifizieren. Gestern kam er, zum ersten mal aus dem Winterschlaf erwacht, wieder zum Vorschein, heute war er in seiner ganzen Pracht zu bestaunen. Der Gutwetterfrosch nutzt jeden Sonnenstrahl. Im Extremfall war er heute oben ohne zu beobachten. Der Gutwetterfrosch ist grundsätzlich im Jahr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=207&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gutwetterfrosch ist eine seltsame Kreatur. Er ist anhand einiger Merkmale zu identifizieren. Gestern kam er, zum ersten mal aus dem Winterschlaf erwacht, wieder zum Vorschein, heute war er in seiner ganzen Pracht zu bestaunen.<br />
Der Gutwetterfrosch nutzt jeden Sonnenstrahl. Im Extremfall war er heute oben ohne zu beobachten. Der Gutwetterfrosch ist grundsätzlich im Jahr 2001 hängengeblieben, denn er geniesst eine ausserordentlich gemütliche Partie &#8222;Häckisäck&#8220; unter Freunden. Das präferierte Areal des Gutwetterfrosches ist die Schanze, genauer: der Galao-Strich (um szenig ein paar Bionaden oder Fritzl-Kola zu schlürfen. Wichtig hierbei: Immer draussen sitzen, denn die Sonne ist der Indikator für gutes Wetter und nicht die Temperatur!). Wurde er in der Schanze lang genug beim gutwetterfröscheln beobachtet, wähnt er sich in Sicherheit und cruist grundsätzlich auf einem Bonanza-Rad Richtung Landungsbrücken.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Hartz 4 Mallorca" src="http://www.whats-wrong-with-the-zoo.de/wp-content/uploads/2008/09/park-fiction-hamburg.jpg" alt="" width="464" height="351" /></p>
<p>Am Altonaer Balkon (Hartz 4 Mallorca) angekommen setzt dann besagter &#8222;Häckisäck&#8220;-Marathon ein, beschallt von mitgebrachten Boxen plus iPod aus dem es ganz gewaltig lounged. Nicht selten trägt der Gutwetterfrosch als Tarnung T-Shirts mit &#8222;LUSTIGEN SPRÜCHEN&#8220; und Dreadlocks, häufig auch randlose Brille.<br />
Den Gutwetterfrosch bitte nicht mit dem Gutwetteryuppi verwechseln: Er sitz leger lederbejackt ebenfalls beim Hartz 4 Malle. Doch er, im Unterschied zum Zigaretten-selber-drehenden Gutwetterfrosch, arbeitet angestrengt an seinem MacBook Pro. Angestrengt, möglichst häufig und lange beobachtet zu werden. Er friert wie Sau in seiner dünnen Jacke, denn anders als der Gutwetterfrosch ist er die Kälte noch nicht so gewohnt, für ihn ist es eine ausserordentliche Qual. Doch abends ist er endlich wieder in wärmeren Gefilden zu entdecken, wenn er sich zusammen mit dem Gutwetterfrosch auf eine ulkige, kultige Partie Tischkicker ins Haus 73 zurückzieht. Friedlich vereint lästern sie zusammen über den Gutwetteridioten. Der Gutwetteridiot ist meist jünger, häufig gerade erst seit Wochen im Besitz einer Fahrlizenz. Der Gutwetteridiot stammt aus den Elbvororten, leiht sich das Cabrio des Vaters (der es ihm nur leiht, damit er seine Ruhe hat), lädt 3 Leute ein, möglichst ein wenig ärmer als er selber und cruist leger durch die City. Enden tut so eine Tour dann im Cliff an der Alster, wo alle beim Bierbestellen nach dem Ausweis gefragt werden. Spätestens jetzt sollten sie merken, dass sie zu den Gutwetteridioten gehören. Doch ungeheuer große Sonnenbrillen und knuffig-schmierige Housemusik verhindern den Einsatz jeglichen Denkprozesses.</p>
<p>Ich als Gutwetterskeptiker nutze das schöne Wetter erst bei Temperaturen 23 Grad aufwärts, wenn das Triumvirat aus Frosch, Yuppi und Idiot noch mit Fieber und Mandelentzündung das Bett hüten. Doch auch dann wird es gefährlich: Denn wenn der Beach-Club-Fatzke sich erst am Strand Pauli tummelt, ist der Sommer gelaufen&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadtfieber.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadtfieber.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadtfieber.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadtfieber.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadtfieber.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadtfieber.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadtfieber.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadtfieber.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadtfieber.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadtfieber.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadtfieber.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadtfieber.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadtfieber.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadtfieber.wordpress.com/207/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=207&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Odyssee des Nörgelns- Aus dem Tagebuch eines Menschen mit Burnout-Syndrom</title>
		<link>http://stadtfieber.wordpress.com/2009/03/17/odyssee-des-norgelns-aus-dem-tagebuch-eines-menschen-mit-burnout-syndrom/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 18:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anonymous</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztens war ich auf einem Konzert. Das Konzert war ziemlich mäßig, ich mochte die Band nicht mal besonders. Ich traf eine wage Bekannte. Während sie auf mich zugewankt kam, überlegte ich mir wie ich weiter verfahren sollte. Sie war jünger als ich, hübsch und relativ unterhaltsam. Ich hatte also abzuwiegen: Betrunkene wage Bekannte, die dir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=199&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p class="MsoNormal"><img class="aligncenter size-full wp-image-204" title="%$&quot;&amp;%&quot;&amp;(&quot;%=)§&amp;(&quot;=)" src="http://stadtfieber.files.wordpress.com/2009/03/berlin.jpg?w=720" alt="%$&quot;&amp;%&quot;&amp;(&quot;%=)§&amp;(&quot;=)"   />Letztens war ich auf einem Konzert. Das Konzert war ziemlich mäßig, ich mochte die Band nicht mal besonders. Ich traf eine wage Bekannte. Während sie auf mich zugewankt kam, überlegte ich mir wie ich weiter verfahren sollte. Sie war jünger als ich, hübsch und relativ unterhaltsam. Ich hatte also abzuwiegen: Betrunkene wage Bekannte, die dir möglicherweise die Karre vollkotzt oder schlechtes Konzert. Das Denken wurde durch den Kater nicht grade erleichtert. Rhythmisch hämmerte das Blut zu den synaptischen Stromstößen, die mein unterfordertes Großhirn zu produzieren versuchte. Kurz bevor sie mir um den Hals fallen konnte, entschied ich mich das Risiko des vollgekotzten Alfa Romeo auf mich zu nehmen. (Der Wagen gehört schließlich sowieso nicht mir, sondern Europcar. Soll der faule Boy von der Autovermietung halt mal für sein Geld ein wenig arbeiten. Mir egal.) „Hiiiiiiiii, auch auf dem Konzert!“- begann sie das Gespräch. „Ich bin sooo müde, und auch schon totaaaaal betrunken!“. „Wow“- entrutschte es mir lakonisch, „so ein Zufall! Wo sind denn deine ganzen Freundinnen?“- „Keine Ahnung, die waren plötzlich weg!“, primitiv versuchte sie ihr Handy aus der Handtasche zu holen, um eine SMS zu schreiben. „Bni hrie mti snmo tpyne. Kmom ml gzna. Wo sdie irh!!?=?!?=!“<span> </span>Es muss nicht erwähnt werden, dass ihre Freundinnen dieses Meisterwerk der Anagramme nicht lesen konnte. Die SMS blieb unbeantwortet. Ich erwähne es trotzdem. Weltmännisch, wie mein eingebildetes Selbst nun mal ist, lotste ich uns an die Bar. Eine verzweifelte Brünette versuchte zwanghaft die Aufmerksamkeit des Barkeepers zu gewinnen. Grade als der Barkeeper sie wahrnahm, drückte ich sie mit meiner Hüfte gekonnt zur Seite und bestellte zwei Wodka. „Arschloch“- pöbelte die Brünette von hinten. Ich trank beide Shots und wandte mich erneut meiner wagen Bekannten zu. „Wollen wir nicht mal ins Raucherabteil gehen.“ Beim Wort Abteil kicherte sie. Ich glaube mein linkes Auge bekam ein unnatürliche Zucken. Im Raucherabteil erzählte Sie mir von ihrem Lebensplan. Sie wolle erst mal eine Weile arbeiten. Bei einer Werbeagentur. Dann studieren. Am Besten in England. Oder ein soziales Jahr in Argentinien machen. Vielleicht aber auch „Work and Travel“ in Australien. Immer wieder gab ich sinnlose Einzeiler von mir, die jedes Mal dafür sorgten, dass sie laut kicherte. <span> </span>Da saß ich nun und dachte mir entweder du machst jetzt mit ihr rum oder hörst weiter zu. Die Entscheidung war schwerer als sonst. Beim Rummachen wusste ich, dass es auf nichts hinauslaufen würde. Beim weiter zuhören lief ich Gefahr an einem plötzlichen Hirntod zu sterben. Der Tod als ernsthafte Option. Halleluja! Aus Minuten wurden gefühlte Stunden. Gott sei Dank war das Konzert irgendwann zu Ende. „Und wie findest du 1000 Roboter?“- meinte sie.-„Wer ist das?“ Wieder kicherte sie. Alter Schwede geht mir dieses Gekicher auf den Sack. „Na die Vorgruppe du Dummerchen. Die sind richtig groß und treten sogar in London auf.“- Moment nannte Sie mich eben Dummerchen? Die ist doch zu blöd ihren eigenen Namen zu schreiben, geschweige denn gute Musik von sowas zu unterscheiden. Egal. „Bei der Vorgruppe war ich noch nicht da. Hatte zu tun.“-„Und waaaaas?“, wie sie jedes A langzog machte mich immer genervter. „Musste noch meinen Flug nach Mailand buchen, um mal wieder die Stewardess zu bumsen. Bin doch Pilot“-antwortete ich sarkastisch. – „Du bist doch noch viel zu jung, um zu fliegen.“- Meine Fresse ist die blöd. „Erwischt. Schuldig. Hihi“. Aus dem Augenwinkel sah ich wie zwei merkwürdig gehende Gestalten zu uns kamen. „Das ist übrigens Laura, und das hier Lara.“-„Hey, ich bin anonymous!“-„Haaaaaaaaaaaaaaai auch auf dem Konzert?“- An der Art wie sie das A vergewaltigten und dieselbe dumme pseudo rhetorische Frage stellten leuchtete mir ein, dass die wage Bekannte so eben eine gute Bekannte wurde, wähend Lara und Laura wage Bekannte wurden. Kurz durchschoss mich der Gedanke auf die rhetorische Frage zu antworten. Sicher ist sicher. „Aaaaaaalso wir gehen jetzt noch was trinken.“- präsentierte Laura oder Lara den weiteren Abendverlauf. „Also ich hole jetzt meine überteuerte Winterjacke aus der Garderobe ab.“ Da alle drei bereits ihre Lederjacken von Zara anhatten, hoffte ich dem weiteren Abend durch einen Gang zur Garderobe zu entkommen. Erfolglos.</p>
<p class="MsoNormal">In der Bar wurden meine Ohren mit einer Debatte über Mindestlohn, schwarzen Babys und mäßigen Trendbands arg strapaziert. Meine inzwischen gute Bekannte wurde müde. Der Alkohol bei knapp Volljährigen wirkt immer wieder befriedigend. „Fäääääährst du mich nach Hause?“- „Klar, liegst ja eh nicht auf meinem Weg und Benzin kostet ja nichts.“ „Okaaaaaay cool.“ Nächstes Mal sollte ich ihr vielleicht mit der Faust ins Gesicht schlagen. Die Fahrt zu ihr nach Hause verlief ereignislos. Zur Verabschiedung küsste ich sie auf Wiedersehen: Progressiv rammte ich meine Zunge gegen ihr Zäpfchen. Strafe muss sein. Sie schluckte, klemmte das Zäpfchen ab und knutschte weiter. Na die ist aber tapfer. Der Kuss dauerte circa zwei Minuten. „Ich ruf dich an“-sagte ich. „Du hast doch gaaaaar nicht meine Nummer.“- „Dann schreib ich dir eben bei Facebook.“</p>
<p class="MsoNormal">Zu Hause angekommen loggte ich mich ein, schrieb ihr einen Vierzeiler darüber, wie toll sie sei, ob wir uns nicht mal so treffen wollen, wenn ich aus Mailand zurück bin.</p>
<p class="MsoNormal">Am nächsten Morgen erzählte ich die Geschichte, während des morgendlichen Espressos, einem guten Freund. <span lang="EN-US">„Und haste sie gebumst?“ &#8211; „Whats the point, it never goes anywhere!“, zitierte ich Nick Hornby. </span>“Du bist viel zu anspruchsvoll.”-“Wir kennen einfach die falschen Frauen.” Danach ging ich nach Hause und guckte mir den Klassiker &#8222;In Diana Jones IV&#8220; an.</p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-US">So bring me champagne when I&#8217;m thirsty and reefer when I wanna get high.</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadtfieber.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadtfieber.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadtfieber.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadtfieber.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadtfieber.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadtfieber.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadtfieber.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadtfieber.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadtfieber.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadtfieber.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadtfieber.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadtfieber.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadtfieber.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadtfieber.wordpress.com/199/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=199&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>1984</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 12:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>w33kender</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CyberSex]]></category>

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		<description><![CDATA[Da eine Beziehung heute ja offiziel als beendet gilt, wenn auf meinem Facebook Home-Bildschirm die Nachricht &#8222;Cecilia E. Smythernach and Bülent Türkmahal ended their complicated relationship&#8220; erscheint, bin ich frohen Mutes. Klick, klick und klick und schon bin ich desweiteren darüber informiert, welche Bücher du liest, bei welchen Filmen du weinst und bei welchem Song [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=182&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da eine Beziehung heute ja offiziel als beendet gilt, wenn auf meinem Facebook Home-Bildschirm die Nachricht &#8222;Cecilia E. Smythernach and Bülent Türkmahal ended their complicated relationship&#8220; erscheint, bin ich frohen Mutes.<br />
Klick, klick und klick und schon bin ich desweiteren darüber informiert, welche Bücher du liest, bei welchen Filmen du weinst und bei welchem Song du dein erstes Mal hattest. Sogar welches Parfum du benutzt kann ich ohne größeren Aufwand in Erfahrung bringen, damit ich mich vor einem eventuellen Treffen schon auf deinen Duft einstellen kann. Jetzt mache ich mir noch ein Bild von deiner Persönlichkeit, ein Bild das tiefer geht als die vorherigen Informationen: Welchen Gruppen bist du denn beigetreten? Sind sie eher lustig, willst du dazugehören, sind es Bands, Labels, oder Schauspieler, willst du dich absetzen, mysteriös wirken. Ich finde ein paar gute und kicher vor meinem Computer, wie ein Perverser.<br />
Die nächste Maßnahme, um dich richtig kennenzulernen ist konsequenterweise, alle Wall-to-Wall Konversationen der letzten 2 Wochen abzurufen. Am wichtigsten hierbei: Die Unterhaltungen mit den besten Freundinnen sind die wichtigsten! Denn wo früher telephoniert wurde, bis Mami geschimpft hat (sowohl darüber, dass das Telephon stetig besetzt, als auch über das bauchfreie Fishbone-Top mit Spaghetti-Trägern), schreibt man sich heute lieber alles auf die WALL. Wenn die letzten Einträge also in die Richtung &#8222;Alter Cecilia, wer war der geile typ gestern? HHAHHAHA, wie der geguckt hast, der konnte es kaum glauben. is er noch bei dir? muss los zur fahrschule, lass später schreiben.<br />
Ich leck dich <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Coralie&#8220; gehen, weisst du: Ein flotter Bums nach der DIttsche ist mit ein wenig geschick drin (siehe einige Artikel zuvor). Wenn die Freundin sie aber öffentlich ob der gerade vollzogenen Trennung tröstet, so weisst du, dass du als Prinz Charming einspringen musst, das Vertrauen langsam aufbauen und dann möglicherweise die große Liebe fürs Leben &#8211; du weisst ja eh schon alles über sie. Doch das ist ja nicht genug, denkst du dir. Richtig. Folgerichtig folgt nun der einzig richtige Schritt, der nur folgen kann. Der wohlüberlegte, mit 3-wöchiger Vorlaufszeit geschmierte Add. Ja, richtig gehört, ich adde dich!<br />
Bange Stunden des Wartens, die ich mir mit dem erneuten Durchklicken aller deiner 569 tagged pictures etwas verkürze.<br />
Und als du mich am nächsten Morgen endlich in deiner Freundesliste aufgenommen hast, da bin ich überglücklich. Jetzt hoffe ich natürlich, dass du anbeisst, denn genügend Köder habe ich ja schliesslich ausgelegt: Hab extra die gleichen Gruppen gejoined, mit meinem besten Freunden abgesprochene Dialoge geführt, die mich in einem möglichst coolen Licht dastehen lassen, etc.<br />
Da ich nun alles über dich weiss, du hoffentlich auch über mich, so denke ich, dass es Zeit für ein Treffen ist. Doch wie stell ich das bloß an? Eine Nachricht schreiben, erst einen Photocomment, oder doch einen Comment? Kommt es nicht noch mysteriöser, wenn ich dir eine SMS auf dein iPhone schicke, dessen Nummer ich gestalkt habe? Oder doch eine nette eMail, denn auch diese Adresse habe ich bereits, bevor wir uns jemals gesehen haben? Am romantischsten wäre natürlich ein Überraschungsbesuch bei dir zu Hause. Ich weiss, dass du Alsterchaussee 45 wohnst, das habe ich gelesen, als du vor 2 Wochen per Status zum Vorglühen bei dir eingeladen hast. Heute morgen war dein Status &#8222;1 Woche Sturm!!! Alle zu mir!&#8220;, also ziehe ich die letzte Variante in ernsthafte Erwägung.<br />
Ich mach mich schick, lege dein Lieblingsparfum auf (CK one, unisex) und klingel an deiner Pforte. Banges Warten, Schritte auf der Treppe, 3 Schlösser werden aufgeschlossen und dann: DU! In deinem weissen Abercrombie Sweater, denn du immer trägst, wenn du Donnerstag Saufen warst, das hab ich schon herausgefunden. Dass du in echt so klein bist hätte ich allerdings nicht erwartet, Pech dass man das bei Facebook noch nicht angeben kann&#8230;</p>
<p>Da stehen wir nun voreinander und keiner kann etwas sagen, denn alles scheint schon gesagt. 5 Minuten Schweigen, ich halt es nicht mehr aus und gehe nach Hause. An den Computer. Und such mir eine neue Königin, bevorzugt mit einer &#8222;complicated relationship&#8220;.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Herz aus Stahl" src="http://www.stempel-spezialist.de/de/img/Stahlherz.jpg" alt="" width="525" height="700" /></p>
<p>&#8222;Wenn sie ein Bild von der Zukunft haben wollen, so stellen sie sich einen Stiefel vor, der auf ein Gesicht tritt. Unaufhörlich.&#8220;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadtfieber.wordpress.com/182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadtfieber.wordpress.com/182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadtfieber.wordpress.com/182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadtfieber.wordpress.com/182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadtfieber.wordpress.com/182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadtfieber.wordpress.com/182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadtfieber.wordpress.com/182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadtfieber.wordpress.com/182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadtfieber.wordpress.com/182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadtfieber.wordpress.com/182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadtfieber.wordpress.com/182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadtfieber.wordpress.com/182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadtfieber.wordpress.com/182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadtfieber.wordpress.com/182/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=182&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Peter und der Wolf- Episoden aus dem Leben.</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 17:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anonymous</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[24 Jahr schüttes Haar]]></category>
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		<category><![CDATA[schlechter Sex.]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war ein guter Tag, als Wolfgang „Wölfchen“ von und zu Messerschmidt aus seinem Bett stieg, denn es war sein Geburtstag. Seine Eltern waren wie immer nicht da, sie spielten Golf. Nachdem die Putzfrau erst mal ordentlich zusammengefaltet wurde, weil sie den Satinschlüpfer nicht gewaschen hatte, wurde sich ein Glas Champagner gegönnt. Dazu etwas Kaviar [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=169&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE                           &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                            &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><img class="alignleft size-full wp-image-170" title="$%/$)(&amp;%!/&amp;)(§$&amp;/)?!" src="http://stadtfieber.files.wordpress.com/2009/03/abenteuerland.jpg?w=720" alt="$%/$)(&amp;%!/&amp;)(§$&amp;/)?!"   />Es war ein guter Tag, als Wolfgang „Wölfchen“ von und zu Messerschmidt aus seinem Bett stieg, denn es war sein Geburtstag. Seine Eltern waren wie immer nicht da, sie spielten Golf. Nachdem die Putzfrau erst mal ordentlich zusammengefaltet wurde, weil sie den Satinschlüpfer nicht gewaschen hatte, wurde sich ein Glas Champagner gegönnt. Dazu etwas Kaviar und Zack-Bumms war der gesättigte Magen gesättigt. Im Hintergrund säuselt die Ministry Of House Compilation von 2009: „Bumm-bumm, can you feel it? Schramms, wamms, throw rocksalt“, pöbelte die Denon Stereoanlage.</p>
<p class="MsoNormal">Inzwischen ist es Mittag und Wölfchen schlägt es in den Hockeyclub. Dort wird die obligatorische Pommes Rot-Weiß bestellt, die sowieso viel besser schmeckt als der Kaviar und der 130€ Rosechampagner wird mit dem fahlen Pils domestiziert. Das einzige was Wölfchen jetzt noch fehlt, ist was zum Bumsen. Wölfchen hat es nicht leicht. Zwar ist er wohlhabend genug, um die Eskortnutten zu zahlen, hat aber nicht die Eier die gelben Seiten aufzuschlagen, geschweige denn es zu googeln. Sicherlich ist Wölfchen nicht hässlich, nur hat er diese Geheimratsecken, die hämisch grinsend sein Haupt zieren. Und klar kann er reden, doch viel lieber isst er nun mal Currywurst mit Pommes und guckt Fußball in Ikea-Eckkneipen, damit ist er genauso spannend wie die Stubenfliege, die seine Metzgerhände vorhin noch versuchten apathisch zu klatschen.</p>
<p class="MsoNormal">Kurz scheint es in Wölfchens Kopf bei dem Thema Stubenfliegen zu arbeiten. Das eine Auge ist verkniffen und der Mund nach unten rechts angewinkelt. Er atmet tief ein… lässt unbemerkt ein kurzes Zischen von sich und verfällt wieder in den Gesichtsausdruck „Pull my hair and call me stupid“. Da sitzt er also im Hockeyclubhaus und fragt sich wen er anrufen könnte. Sollte doch nicht so schwer sein, schließlich ist es sein Geburtstag. Ein Problem gibt es da jedoch. Wölfchens gesamter Freundeskreis ist zwischen 16 und 18, geht folglich noch zur Schule. An einem Wochentag sitzen die vormittags im Unterricht. Menschen seines Alters kennt Wölfchen nur zu gut, er ging ja auch mal zur Schule. Da gibt es die Mädchen, die ihn trotz Geld und Durchschnittsschönheit als verklemmten Langweiler links liegen ließen. Die Jungs, die ihn als reiches Dickerchen immer geschubst hatten und die Lehrer, die mit ihren sozialkritischen Attitüden Wölfchen sein Leben erschwerten. Jaja Schule war kein Zuckerschlecken. Auch nicht für Mr. wuschelig but wealthy. Zum Glück ist die vorbei und Mama und Papa haben eingesehen, dass der Sohn nach drei unglücklichen Jahren in Rio, Maastricht und Wien doch besser zu Hause aufgehoben sei. So geht Wölfchen zu seinem geleasten Porsche Turbo und fährt wieder nach Hause. Dort macht er den Fernseher an und lässt sich vom „Rock Of Love“ mal zeigen, wie man die Weiber so richtig rannimmt. „Richtig so, knall der Alten eine“, grunzt es in seinem Kopf, während die Hand die imaginären Eier krault.</p>
<p class="MsoNormal">Es ist abends. Ach was, nach 10 ist auch bei Wölfchen nachts. Wölfchen sitzt in einem Zirkel Auserkorener. Hier gibt es noch die Hetzdebatte über die Unterschicht, eine sozialkritische Analyse wie der Staat sie doch alle ausbeutet und irgendwann kriegt auch der Türke sein Fett weg, und der Neger, und der Jude. Ja vor allem der Jude. „Ich hab ja nichts gegen Jude, aber“, rufen sie im Männerchor. „Ich bin kein Nazi, aber.“, erwidern die blutjungen Mädchen, die ihre Entourage veredeln sollen. Schließlich macht sich der Trupp auf in den Club. Der Club wird ironisch das Primitiv genannt. Und im Primitiv ist Wölfchen einäugig unter blinden. Der Türsteher, von dem die Legende umgeht er hat einen Gast mal totgeschlagen, nachdem dieser ihn als „eisernen Silberrücken“ verspottet hatte, wird mit einem trendigen Handschlag begrüßt. Unten wartet schon die Tischdame, um die Bestellungen aufzunehmen. Wölfchen haut erst mal 200 Tacken raus. Wer’s hat, der hat’s. Und die Wirtschaft müsste eh mal angekurbelt werden.</p>
<p class="MsoNormal">Dann folgt der Höhepunkt des Abends. Eine zarte blonde Elfe schwebt über den Tanzflur. Ekstatisch zuckt ihr Körper zu den Hits von Morgen und unter dem frischen Schweiß zeichnen sich ihre noch kaum entwickelten Brüste ab. „Lolita, du bist mein“, entfährt es Wolfi. Schnell noch die Flasche Schnapps runtergekippt und dann wird getanzt. Irgendwann auch mit Lola, und heureka, bald schon machen die beiden rum. Ein Bild für die Götter. Wolfi mit seinen 1,85m in den Armen Lolitas, die ihn mit ihren 1,55m schützend umklammert. Weils gar nicht so schlecht war, treffen sich Lola und Wolfi noch ein oder zwei mal. Und so entwickelt sich eine blühende Liebe. Lola ist seine erste Freundin. Sie zählt ihre Freunde nicht. Irgendwann nach Jahren heiraten Lola und Wolfi dann. Lola hat grade ihr Studium abgeschlossen mit einem Bachelor in –ologie. Wolfi die Rehatherapie.</p>
<p class="MsoNormal">Sie haben drei kleine Kinder. Und irgendwann in vager Zukunft erzählt Papa dann Junior, wie sie sich kennenlernten: Ich war 24, sie 15 und es hat Zoom gemacht. Kurze Zeit später trennt sich Lola von ihrem Wolf. Will es alleine schaffen. Wolf geht wieder abends weg, das Primitiv steht schon lange nicht mehr, aber in der Milchstraße hat ein neuer Club aufgemacht. Der Club heißt „Nimmerland“. Hier ist Wolfi der Peter Pan.</p>
<p class="MsoNormal">Ein kleiner Junge nimmt ihn an die Hand, winkt ihm zu und grinst:<br />
Komm hier weg, komm hier raus, komm, ich zeig dir was, dass du verlernt hast vor lauter Verstand. Das Abenteuerland.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadtfieber.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadtfieber.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadtfieber.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadtfieber.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadtfieber.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadtfieber.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadtfieber.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadtfieber.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadtfieber.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadtfieber.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadtfieber.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadtfieber.wordpress.com/169/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadtfieber.wordpress.com/169/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadtfieber.wordpress.com/169/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=169&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Smile like you mean it.</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 15:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anonymous</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE              MicrosoftInternetExplorer4              &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                            &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><img class="alignleft size-full wp-image-160" title="$%/!)(R/)($T%(!=)!HEORGT%/$%(!$&quot;%=)!HEUER" src="http://stadtfieber.files.wordpress.com/2009/03/n684286783_1519311_3906.jpg?w=720" alt="$%/!)(R/)($T%(!=)!HEORGT%/$%(!$&quot;%=)!HEUER"   />Ein beliebiger Wochentag, circa 22 Uhr.„Lass uns mal richtig steil geh‘n“ schallt es durch die mamorgetafelten Flure und schon bald hat sich das Pack zusammengerottet, um zu so alternativen Liedern wie „Westerland“, „Hier kommt Alex“ oder auch „Verdammt ich Lieb‘ dich“ auf einer toternsten, völlig von Ironie befreiten Ebene über jüngste Amokläufe, die Wirtschaftskrise und den Arsch der Nachbarin zu diskutieren. Dazu gönnt man sich den billigen Zarewitsch, und weil eben der Methanolgehalt im linken Auge zu-, <span> </span>die Sehkraft jedoch symmetrisch  abnimmt, entscheidet einer der als besonders ulkig eingeschätzten Zeitgenossen seine lustige große Brille rauszuholen. „Ein Bild für die Götter“ sagt der eine “ja und?“, sagt jeder andere. Jeder andere ist jedoch ziemlich egal. So geht diese lustige Sause immer hektischer weiter und bald trägt der mit der lustig großen Brille  einen kultigen großen Sombrero.</p>
<p class="MsoNormal">Spätestens jetzt haben die Fische angebissen. Innerhalb von fünf Sekunden erscheinen 5 Kameras, 4 Handys und 10 aus der Fußgängerpassage engagierten Porträtmaler, die allesamt eben diesen bebrillten Wahlmexikaner für die Ewigkeit festhalten wollen. Aus einem halblustigen Kasper wird ein Statussymbol, das noch am selben Abend auf das Facebookprofil geklatscht wird. Das Unheil fängt aber grade erst an.</p>
<p class="MsoNormal">Die partyhungrige Meute zieht also in der weißen Limousine, die nur von außen prollig aussieht, weiter zur Party, wo der Türsteher szenig mit einem warmen Händedruck in der Rechten und 50€ in der Linken begrüßt wird, schließlich will man das gute Personal ja belohnen für die Anstrengungen, die es durchleidet. Außerdem ist es mit gefühlten 35 recht schwer in den Nachtklub zu kommen, besonders bei 17 Jahren in realitas. Auf der Party geht es erst mal direkt an den telefonisch reservierten Tisch, wo diesesmal der Gute Grey Goose schon wartet. Es gibt einem doch immer wieder ein Gefühl von Erhabenheit, sich lattenstramm die 80€ Wodkaflasche wie Wasser reinzukippen, bzw. mit süßen Energydrinks zu panschen. Auch hier gilt die Faustregel des Abends: Es sieht nur von außen prollig aus. Während sich also gegönnt wird macht irgendeiner, meist der Ulkige vom früheren Abend, inzwischen reichlich in Stimmung gekommen, solch kultige Aktionen, wie die Klofrau anbaggern. Diese hat meistens schon so einen voll ironischen Namen wie Putze, Schlampe oder eben Mutti. Zum Glück hat der Tross ja die Kamera dabei, so kann dieses Wagnis auch digital verewigt werden. Hier verlassen wir nun die Horde. Es ist 6 Uhr morgens, jeder berufstätige halbwegs klare Mensch ist müde, gelangweilt oder hat inzwischen seine Abendbegleitung gefunden. Taxen werden herbeigerufen und leise schallen der Clubschall und das Kichern der Partyclique in den vom Tinnitus gepeinigten Ohren.</p>
<p class="MsoNormal">Am nächsten Morgen klingelt der Wecker wie jeden Morgen um 7:00AM mit einem hämischen Grinsen. Da die Protagonisten noch zur Schule gehen nichts Ungewöhnliches-außer, dass sie eben noch zur Schule gehen. Bevor es zur Schule geht wird nochmal um 7:42AM Facebook gecheckt und KANN das denn sein…da haben es doch tatsächlich schon zwölf „Freunde“ geschafft jeder 120 Bilder in zwei Alben vor der Schule hochzuladen. Ein weiterer Abend wird zu den Akten.</p>
<p class="MsoNormal">Die Hauptdarsteller dieser gänzlich unspektakulären Anekdote sitzen jetzt in Englisch, Geschichte oder Erdkunde LK’s. Was bleibt ist die nüchterne Erkenntnis modernen Weggehens.</p>
<p class="MsoNormal">Abends weggehen hieß lange die Zeit und ihre Probleme zu vergessen und einfach mal zu sein. <span> </span>Es wurde gefeiert, auch wenn es nichts zu feiern gab und es wurde gesoffen auch wenn am nächsten Tag die große Klausur anstand. Peinliches danebenbenehmen wurde mit der Zeit vergessen und die hinkende Abendbekanntschaft, ohne Zähne aber mit gebärfreudigem Becken, wurde gar nicht erst erinnert. Das Weggehen von dem Ich hier spreche gibt es nicht mehr. Der Erfinder der Handy- und Digitalkamera unter 200€ ist für mich ein ebenso großer Erfinder wie Hans Geitel, der die Atombombe einleitete. Dank der Handykamera gibt es keine Momente mehr, die für sich stehen. Alles wird im großen Ganzen des Facebookprofils betrachtet, eine Abwägung besonderer Augenblicke besteht nicht mehr und jedes Kleinereignis zum Jahrhundertevent, quasi dem Sat1-Film-Film, gehyped. Kein Wunder also, dass die Protagonisten der Anekdote in spätestens einem Jahr in psychologische Behandlung kommen, ihnen alles egal ist und sie ihre Bestimmung entweder in alternativen Künstlerinnen oder dem großen Geld sehen. In meiner Zeit im Karl-May-Afrika gab es einst einen Eingeborenenstamm, der der festen Überzeugung war, sie würden mit jedem Foto ein Stück ihrer Seele verlieren. Vielleicht lagen sie damit gar nicht so falsch.</p>
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		<title>Das Abitur auf den Lippen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 23:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>w33kender</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rosige Verführung geht von deiner Perlenkette aus. Das Hemd frisch gebügelt, der Kragen steif. So seh ich dich gegen 16:00 Uhr am Eppendorfer Baum und will ganz dein sein. Wie du schlenderst, wie du einfach schlenderst. An deinem Gang ist abzulesen, dass du an exakt nichts denkst in diesem Moment. Und im nächsten. Dann ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=155&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rosige Verführung geht von deiner Perlenkette aus. Das Hemd frisch gebügelt, der Kragen steif. So seh ich dich gegen 16:00 Uhr am Eppendorfer Baum und will ganz dein sein. Wie du schlenderst, wie du einfach schlenderst. An deinem Gang ist abzulesen, dass du an exakt nichts denkst in diesem Moment. Und im nächsten. Dann ein kurzer Gedanke daran, wie geil dein Arsch aussieht. Und so läufst du vor mir, tagein tagaus, jeden Tag seit 3 Jahren.<br />
Abends seh ich dich oft in der China, jeden Donnerstag und Samstag komm ich deinetwegen hier her.<br />
Doch ich werde unsagbar traurig, wenn ich dich so sehe. Mit den letzten Fratzen gibst du dich ab, du in deinem Satinkleid. In einem deiner zyklisch wiederkehrenden Satinkleider. Und nie schaust du nach mir. Doch noch stört es mich nicht, noch beobachte ich nur, sehe jedes Wochenende, wie du Typen wie mich nach einem Getränk eiskalt sitzen lässt. Noch nach einer Kippe gefragt und &#8211; ab dafür!<br />
So kann ich also nichts werden bei dir, du Elfe der Nacht, die du in Lachen von verkipptem Schnaps noch deine Hohaftigkeit bewahrst, trotz alkoholisch angeheiterter Stimmung jedes Mädchen bis aufs Rückenmark musterst &#8211; eben sympatisch hanseatisch.<br />
So komm ich niemals in den Genuss einer Zusammenkunft mit dir. Also muss ein Plan B her.<br />
Seit 4 Jahren nun sitze ich in meinem Keller, stalke dein Profil, fange deine SMS ab und mache Skizzen deiner Gestalt. Der Zeitpunkt scheint gekommen: Du schreibst Abitur!!!<br />
Ich bereite mich stundenlang vor, male mir provisorisch Tattoos an die endlegensten Körperregionen, kaufe mir ein altes Rennrad, gehe Second-Hand shoppen und schneide mir die Haare in der Küche mit einem Kartoffelmesser selber, alles für dich, Königin der Nacht!</p>
<p>Der Abend ist gekommen, ich bin nervös und schwitze, trinke nichts und hab Schüttelfrost, sitze Punkt 21:00 bei Einlass in der China und erwarte dich. Halt! Wie uncool!!! Um 23:34 fällt mir siedend heiss ein, dass die spätesten Partygäste die coolsten sind. Also setze ich mich bis 4 Uhr morgens zu KFC und trinke einen Kaffee nach dem anderen, um nicht zu entschlafen&#8230;</p>
<p>Nun ist es soweit, ich schwebe in den Club, erfasse erst deine Freundinnen, dann den Schwarm Idioten um dich herum, bis&#8230;. Da stehst du nun, nein du hängst. An der Lautsprecherbox hälst du dich fest, scheinst kaum etwas mitzubekommen.<br />
Ich schlender in deine Richtung, hab extra meine Brille ohne Gläser auf, hoffe du siehst das gleich. Und du beisst an! Ich trage rote Moquassins, gelbe Tennissocken und eine Jogginghose aus purpurner Seide. Um die Hüfte ein lässig wirkender Kummerbund aus rotem Samt, inklusive Plastikstein.<br />
Ein verwegenes Holzfällerhemd sorgt für die nötige Unruhe, nur noch getoppt durch die Feder, die ich an einem Ohrring hängend zur Schau stelle.<br />
Du schaust und oh nein! hörst auf zu tanzen/hängen und VERDAMMT kommst auf mich zu!!!!<br />
Kurzes Namennuscheln, ich erkläre, dass ich Künstler aus Berlin bin und mein Geld mit Gemälden aus Salatmayonnaise verdiene, gern Rennrad fahre und nur auf der Durchreise bin, weil ich morgen bei der Modenschau meiner lesbischen Schwester in Wien laufen werde&#8230;&#8230;<br />
Doch all das scheint dich ÜBERHAUPT nicht zu interessieren, meine Göttin!<br />
All die akribische Arbeit die ich darin gesteckt habe, dich zu beeindrucken, dir ein Über-Ich von mir anzubieten &#8211; für die Katz!<br />
Doch stopp! Plötzlich fühle ich deine Zunge in meinem Hals wühlen, die eine Hand selbstbewusst in meinem Schritt und eh ich mich verseh, sitzen wir im Taxi zu dir nach Hause und tun, was nun folgen muss.</p>
<p>Am nächsten Morgen schlender ich nach Hause, entsorge die lächerlichen Accessoirs und denke bei mir: Am Ende des Abends ist sie einfach auch nur ein Mädchen, dass ordentlich gefickt werden will.</p>
<p>Und wenn du es aufgrund deiner übertriebenen Eingebildetheit etwas öfter tun würdest, wär der Sex irgendwann vielleicht mal das beste an einer Nacht wie dieser &#8211; und nicht der frischgepresste Orangensaft am nächsten Morgen&#8230;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 384px"><img title="snob" src="http://farm1.static.flickr.com/7/10931067_1257261f0b.jpg" alt="So sexy" width="374" height="500" /><p class="wp-caption-text">So sexy</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/stadtfieber.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/stadtfieber.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/stadtfieber.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/stadtfieber.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/stadtfieber.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/stadtfieber.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/stadtfieber.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/stadtfieber.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/stadtfieber.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/stadtfieber.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/stadtfieber.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/stadtfieber.wordpress.com/155/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/stadtfieber.wordpress.com/155/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/stadtfieber.wordpress.com/155/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=155&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Verwirrung des Zögling careless</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 22:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>w33kender</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebes FaceBook, Aufgestanden, Flatscreen läuft noch, nachdem ich bei den Sexy Sportclips mit warmer Nudel eingeschlafen bin, schneller Blick aufs BlackBerry verrät: 42 Anrufe in Abwesenheit, 400 Spams und 3 Nachrichten von Erlebnis18.de, wo ich mich mal ganz &#8222;ironisch&#8220; angemeldet habe. Mit der Fernbedienung stell ich schon mal gemütlich die Fußbodenheizung im Badezimmer römisch 2 [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=128&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes FaceBook,</p>
<p>Aufgestanden, Flatscreen läuft noch, nachdem ich bei den Sexy Sportclips mit warmer Nudel eingeschlafen bin, schneller Blick aufs BlackBerry verrät: 42 Anrufe in Abwesenheit, 400 Spams und 3 Nachrichten von Erlebnis18.de, wo ich mich mal ganz &#8222;ironisch&#8220; angemeldet habe. Mit der Fernbedienung stell ich schon mal gemütlich die Fußbodenheizung im Badezimmer römisch 2 auf sportliche 32 Grad, während ich Facebook checke.</p>
<p>Auf dem Weg nach unten schimpf ich auf Maria-Ricarda ma Puzzo, die brasilianisch-italiensche Putzfrau, weil sie mir die Wäsche gebügelt vors Zimmer gelegt hat und nicht in den Schrank einsortiert&#8230; Den Haufen kick ich um, soll sie noch mal rüberdampfen. Doch die Hure hat wenigstens das Frühstück um 15:00 Uhr fertig bereitet! Ein Grund, sie nicht sofort bei den Eltern zu verpfeifen, Glück gehabt Maria-Ricarda ma Puzzo, denk ich bei mir.</p>
<p>Beim Mango-Smoothie aus Sri Lanka Bürgerkriegsblut und dem von Vatilein aufoktruierten scheinheiligen Blick in die Financial Times fällt mir dann siedendheiss ein, dass ich heute meinen Flug ins Schiiieeee-Gebiet meines Vertrauens verpasst habe! Meine schon von Berufswegen Pelz tragende Mamili ist ja schon seit 2 Wochen unten und trifft ähnlich gesinnte Damen, ihre engen Freundinnen. Entspannte Botox-Übungen und Dildo-Parties auf Papileins Kosten und ein wenig echtes Hüttenfeeling mit Sicherheitsabstand aus dem Heli geniessen&#8230;</p>
<p>Mist, dann muss ich Vatilein noch mal im Büro anrufen.</p>
<p>Alles klar, super, darf den Firmenwagen bis Frankfurt ausleihen und sogar noch wen mitnehmen, weil die Fahrt so lang dauert! Also rasch die blonde Bumse von der Messe neulich angerufen und nach 10 minütiger Überredungskunst und zahlreichen Versprechen &#8211; kommt sie mit!!! Geil, die Jungs werden Augen machen!</p>
<p>Ich schick Maria-Ricarda noch kurz in den Keller, sie soll die Ski-Schuhe suchen&#8230;.</p>
<p>War kurz Bierschiss machen und sie is immer noch nicht da!!! Das gibt Höllenfeuer und Hiebe mit meinem La Martina Poloschläger, ich geh ihr kurz in den Keller nach&#8230;</p>
<p>Diese Sau: Ich hab sie mit unserem schwarzarbeitenden Gärtner Manolio in der Waschküche erwischt! Offene Latzhose, Menschen in zuckender Ekstase, alles genau so, wie ich es aus den Filmen kenne. Diese Schweine!!! 1. ich bin Jungfrau und will auch mal wie die Tiere! 2. was hat er, was ich nicht hab!? Er ist doch bloß ein schöner Südländer, mit makellosem Teint, Arbeitsmuskeln und einem ehrlichen Gesicht! DOCH ich hab Geld!!! Scheiss auf Affengesicht und Wampe, ich hab doch Papilis Geld! Mamilein sagt Geld macht sexy!</p>
<p>Die Lösung liegt in Papis Waffenschrank, kurze SMS an die Boys, dass ich etwas später komme und dann steppbewestet auf zur Jagd!</p>
<p>Ich will glücklich sein!!! Verdammt ich will doch auch nur einfach einmal verdammter Trüffel glücklich sein! Und wenn es auf normale Art nicht klappt, klag ich mir mein Glück eben ein&#8230; Papilein kennt Leute, die schön Opilein eine Zukunft aufgebaut haben, nachdem er mit Zahngold in der Schweiz in Verbindung gebracht wurde.</p>
<p>Dein,</p>
<p>Heinrich-Karl</p>
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		<title>Maastricht oder Südamerika- Der Praktikant Von Morgen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 16:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anonymous</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-135" title="???" src="http://stadtfieber.files.wordpress.com/2009/03/maastrichtartikel.jpg?w=720" alt="???"   /></p>
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<p class="MsoNormal">Heute wird die große Frage beantwortet, Maastricht, Südamerika oder doch Neuseeland und es geht um die Zeit nach dem Abi. Wieder geht es um unseren Lieblingsidioten, den partylustigen Womanizer der mittleren Oberschicht, der wahlweise aus einem Vorort oder einem isolierten Stadtzentrum stammt. Bald hast du also Abi. Und sicherlich stellst du dir die gleiche Frage wie deine Eltern, die nämlich froh sind dich endlich los zu sein, da a) deine nächtlichen Ruhestörungen für den Topanwalt, Herzchirurgen oder Kiefernorthopäden <span> </span>langsam nicht mehr niedlich und lustig, sondern ein ernstes Gesundheitsrisiko sind oder b) du es mal besser haben sollst: Wie machen wir’s, dass alles frisch und neu/Und mit Bedeutung auch gefällig sei?</p>
<p class="MsoNormal">Klar deine Eltern lieben dich aber seien wir doch ehrlich. Wer knapp fünf Jahre lang jeden Abend mindestens lattenstramm nach Hause kommt, Mama anpöbelt und in der Schule versagt, strapaziert diese Eltern-Kind Bindung ebenso doll‘ wie der asoziale Säugling aus dem Unterschichtenfernsehen. Selbst wenn du nicht der Durchschnittsfall bist, sondern in der Schule auch noch groß angreifst, macht dich das meist charakterlich nicht viel liebenswerter.</p>
<p class="MsoNormal">Zum Glück gibt es allerdings für deine Eltern eine Möglichkeit, die das asoziale Kleinkind von RTL nicht hat. Abschiebung. Nein, nicht da wo Ali und so, sondern eher bildungsbürgerliche Abschiebung. Da kommt Sohnemann erst mal für sechs Monate nach Argentinien zur Reederei des Geschäftspartners. Dort kann er dann lernen, wie es ist eigenes Geld auszugeben, armen Negern zu helfen und die Sekretärin als Praktikant zu bumsen. Wie schön…! Nun so schön dieser Plan auch klingt, entweder hat Papa auch kein Bock auf Mama und die zweite Scheidung wäre zu teuer oder Mama hat kein Bock auf Papa, aber einen kleinen Ödipuskomplex. Für diesen Fall gibt es, Gott sei Dank, jedenfalls auch eine Notlösung. Sohnemann geht nach Maastricht. Maastricht ist die 14.Klasse für alle, die mal International European Business Manager werden wollen, sprich Chef- Dass sie im Endeffekt auf der unteren Chefetage rumkriechen, wird sofort <span> </span>wieder vergessen! Maastricht ist um die Ecke von Hamburg, liegt in Holland da kann Sohnemann gar nicht in Schwierigkeiten mit dem Gesetz kommen und außerdem sind da auch all seine Freunde. Denn so neu ist die Idee ja nicht.</p>
<p class="MsoNormal">Dort bist du also nun. Gehst weiterhin sechsmal die Woche weg, fährst einen Mini Cooper und freust dich deiner Nischenexistenz. Bis Mama und Papa dann ein neues Kind haben, und du ganz schnell sehen musst, dass die 14. Klasse in Maastricht erfolgreich abgeschlossen wird. Am Ende bist du dann gehobener Azubi und keinen Schritt weiter.</p>
<p class="MsoNormal">Na dann Prost.</p>
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		<title>„Fit For Fun“ Pöseldorf- Hunde und Raucher unerwünscht.</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 18:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anonymous</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Der junge Gehl]]></category>
		<category><![CDATA[Dicke]]></category>
		<category><![CDATA[Guantanamo]]></category>
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		<category><![CDATA[Schindler Aufzüge]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir Deutschen haben eine lustige Geschichte. Dreimal Weltmeister, zweimal Europameister und einmal Völkermordmeister. Über das Thema Fußball geht es heute aber ebenso wenig, wie den Holocaust- das Lieblingsthema der öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten. Viel mehr wendet sich meine Wenigkeit als passionierter Nichtraucher an den Klassenfeind der liberalen Gesellschaft. Das böse Schaf, dem selbstzerstörerischen Axel Rose des [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=stadtfieber.wordpress.com&amp;blog=6705060&amp;post=111&amp;subd=stadtfieber&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img class="alignleft size-full wp-image-112" title="guantanamo" src="http://stadtfieber.files.wordpress.com/2009/03/guantanamo.jpg?w=720" alt="guantanamo"   />Wir Deutschen haben eine lustige Geschichte. Dreimal Weltmeister, zweimal Europameister und einmal Völkermordmeister. Über das Thema Fußball geht es heute aber ebenso wenig, wie <span> </span>den Holocaust- das Lieblingsthema der öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten.</p>
<p class="MsoNormal">Viel mehr wendet sich meine Wenigkeit als passionierter Nichtraucher an den Klassenfeind der liberalen Gesellschaft. Das böse Schaf, dem selbstzerstörerischen Axel Rose des Bidermanns oder immer wieder selbstausgerufenen letzten Rebellen. Den Raucher. Da lebt er nun sein Leben abgegrenzt am Rande der Gesellschaft. Hat meist nicht viel mehr Geld als der Rest, gibt dieses aber auf eine so hedonistische Weise aus, dass es bestenfalls Neider sind, die ihn da beobachten. Von anderen Artgenossen gierig begafft und gemeinsam mit dem Pyromanen Inhaber der Worte „Hast du mal Feuer?“. Als Raucher hast du nicht mehr viel zu lachen. Vorwurfsvolle Blicke unausstehlicher Kinder im zarten Alter von zehn Jahren sind ja noch okay. Mit denen kämpfen auch die notorischen Rotgänger-Totgänger oder geistig Behinderte. Wirklich kritisch wird es wenn er öffentliche Gebäude oder Verkehrsmittel betritt. Auf Bahnsteigen heißt es dann sofort „Raucher bitte in den abgegrenzten Bereich“ im Flugzeug nur „Wer raucht kann sofort wieder aussteigen!“ und im Bus werden ihm Prügel angedroht. Lässt du als Raucher die Kippe fallen, kannst du direkt erst mal €20- blechen, bei Widerspruch haut Vater Staat direkt nochmal €20- drauf. Sogar Raucherkneipen waren eine Zeitlang tabu für Raucher, bis ein Haufen mutiger Anwälte sich noch einmal aufschwang um beim LG Hamburg zu klagen. Jetzt ist Einlass unter Vorbehalt. Sogar von den eigenen Freunden wird der Raucher behandelt wie ein unerwünschtes Haustier. „Ja der kann reinkommen, wenn er nicht haart, auf den Teppich pisst oder Rauchen möchte. Und wenn es sein muss, geh doch bitte auf den Balkon, pardon Garten, bei milden -15C°.“</p>
<p class="MsoNormal"><span> </span>Jaja, Leser als Raucher hast du es nicht mehr leicht.</p>
<p class="MsoNormal">Ich bin kein Raucher. Jude auch nicht, no offense. Und somit habe ich eigentlich bis auf meine norddeutsche Abstammung gar keine besondere Motivation zu meckern…again no offense. In einer Gesellschaft, die sich das liberale Handeln auf die Stirn schreibt; <span> </span>mit dem Finger mal auf die bösen Russen oder Chinesen, immer auf die Neger und Barbaren aus dem Orient zeigt; Da ist es doch ein Paradox, dass eine Gruppe von Menschen, die nichts macht außer übel Riechen, schnell Schwitzen, schlecht in Ausdauersport sein und manche behaupten Lungenkrebs verursacht, tagtäglich in ihren persönlichen Rechten begrenzt wird, auf so stümperhafte Weise.</p>
<p class="MsoNormal">Drum plädiere ich dafür: Seid konsequent und deportiert den Raucher. Er mag keine Blumen und haart. Schließlich vermöbeln wir auch fusselige Obdachlosen auf Youtube oder verkleiden ulkige Weihnachtsmänner mit starkem Haarwuchs in Müllmannuniformen. <span> </span>Wenn wir schon mal dabei sind kann auch gleich der Dicke mit in den Zug. Der riecht auch, schwitzt schnell und ist ansteckend. Nur rebellisch sein, dass will er nicht. Darum lassen Sie ihn auch in Ruhe beim Spieleabend, Diskobesuch, Zugabteilen oder Restaurant. Er kann doch nichts dafür, dass er jeden Tag willentlich bei Mäccis isst. Ein ganz armes Schwein ist das, wenn er das Maximenü für €7- bestellt. Ein Bigpac kostet nur €5,30-.</p>
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